1962

 

5 Mit der Einführung des 9. Schuljahres war die Zahl der Schüler auf 227 angewachsen. Der Bau der großen Turnhalle war in vollem Gange. Am Rand des Schulhofes wurde ein kleines Gebäude für das Abstellen der Fahrräder aufgestellt.

Während die Jungen im Werkunterricht hämmerten und bastelten, lernten die Mädchen sticken, häkeln, stricken und kochen. Glücklich waren die Mädchen der oberen Jahrgänge, als im August eine Schulküche in Betrieb genommen wurde. Geradezu mustergültig ausgerüstet bot sie alle Vorraussetzungen für eine abgerundete Ausbildung am Herd. Mit einer großen Waschmaschine, Elektro- und Gaskochherde hatten nun alle Mädchen eine echte Kochchance. Aus dem nahen Wald wurden von den angehenden Hausfrauen Himbeeren gepflückt und fachgerecht verarbeitet. Das Ergebnis war ein aromatischer Himbeersaft, den die Schülerinnen stolz mit nach Hause nehmen durften.

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Das neue Schulhaus.

Von ihm führt nun ein Pausenhallentrakt zu einem Flachbau, in dem die neue Schulküche untergebracht ist. Dahinter ist das höhere Gebäude der großen Turnhalle zu sehen, an der noch fleißig gearbeitet wird.

 

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                     Die Pausenhalle                                      Eine neue moderne Schulküche                                   


Quelle abb.21: Leine-Rundschau Quelle 5 Wunstorfer Zeitung

Quelle abb.128, 129 H.-P.Knappe 2008

Quelle abb. 145, 146: Rheinische Freilichtmuseum Kommern, Landesmuseum für Volkskunde